Bikerhöhle Pekelnè doly in Tschechien

Die Camping - Equipment -  Test - Tour geht dieses Jahr nach Sachsen auf einen Campingplatz. Campingplatz am Treidlerweg direkt an der Elbe. Dort angekommen bin ich doch etwas überrascht wie voll es ist, Wohnwagen, Wohnmobile und auch Zelte füllen den Platz. Abends kommt noch Gunter und wir fahren mit einem Moped zum griechischen Restaurant in der Nähe. Wir sind beide keine Leichtgewichte und auch keine Jugendlichen mehr, ein riesen Spaß für uns beide zusammen auf der Africa Twin.


Am Morgen geht's durch das Erzgebirge direkt nach Tschechien. Die Bikerhöhle oder auch Teufelshöhle im tschechischen Teil des Erzgebirges ist unser Ziel. Bei schönem Wetter ist die Höhle Ziel vieler Motorradfahrer, früher wurde dort Sand abgebaut, so sind die Höhlen entstanden. Man kann mit dem Motorrad in die Höhlen reinfahren und drinnen an einer Bar etwas essen und trinken. Nun ja, wenn man denn im ständigen Abgas der Motorräder verweilen möchte. 

Nach einer zweistündigen Fahrt kommen wir an und sehen schon bei der Anfahrt diverse Mopeds stehen, von Harley bis Vespa ist alles dabei. Vom Rocker bis Jogginghose, von hart bis smart, alles vertreten. Es macht uns einige Mühe einen geeigneten Stellplatz zu finden, es ist doch recht voll. 





Lohnt es sich? Ja, man kann es auf alle Fälle mal anschauen. Es ist kein Ziel wo ich ständig hinfahren müsste. Essen und trinken ist dort okay, es gibt alles mögliche. 
Die Preise orientieren sich an der Nähe zur deutschen Grenze. Also einmal gesehen haben ist okay, nicht mehr und nicht weniger.

Die Anfahrt durch das Erzgebirge ist dagegen ein wirkliches Highlight. Kurven satt, guter Asphalt und hier und da kann gut einkehren. 
Wir ziehen weiter unsere Runde zurück in Richtung Campingplatz. Bei bestem Wetter macht es mächtig Spaß, Gunter ist auch kein Kind von Traurigkeit und zieht ganz ordentlich am Kabel. Zum Schluss stehen 300 km mehr auf dem Tacho.





Am nächsten Morgen und auch schon in der Nacht regnet es ganz ordentlich. Mein Camping Equipment hält und funktioniert. Ich bin zufrieden, so kann es in ein paar Wochen losgehen nach Schweden, dem wirklichem Jahres-Highlight.

So wie bei unserem Zeltnachbarn 😀wird es allerdings nicht: 


René

Hovs Hallar / Danska Fall Schweden 2017

Seit 2017 leben wir zu viert zusammen. Im Mai zog eine liebe Labrador Dame bei uns ein. Von nun an wird alles nur noch zusammen mit Kira (das war übrigens mal eine preussische Prinzessin) unternommen. Wir waren in Schweden unteranderem in Hovs Hallar und bei den Danska Fall. Das erste Mal mit Hund war für uns alle aufregend und spannend. Auch für Kira natürlich. Die Überfahrt nach Schweden war mit Stena Line dank einer "Haustier-Kabine" vollkommen unproblematisch. Die Einreise mit Hund nach Schweden ist unkompliziert und es werden nichts weiter als der EU Heimtierausweis und die auch in Deutschland üblichen Impfungen benötigt. In unserer üblichen Unterkunft bei Marianne am See in Äsljunga war Kira ein gern gesehener Gast. Nur in das riesengroße Väla Einkaufscenter durfte sie nicht mit rein. Da hat sie einfach im Auto auf uns gewartet. Das kann man aber nur bei kühlen Temperaturen, wenig Sonne und auch nur kurze Zeit machen. Wir sind da sehr sorgsam. Zumeist ist unser Schweden Urlaub ja auch im Spät-Herbst. Alles in allem war es zu viert fast noch schöner als zu dritt :-) Ein paar Impressionen könnt ihr in den beiden Videos sehen.

Norwegen Insel Selbjörn, kurzer Video Zusammenschnitt

2106, war ich wieder mit einigen Freunden zum Angeln in Norwegen auf der Insel Selbjörn. Ein kurzen Zusammnenschnitt unserer Angeltour könnt ihr im Video sehen. René PS: Es war mein erster Versuch mit Magix Fast Cut, also seit nachsichtig ;-)

Urlaub in Caorle/ Italien im Sommer 2017

Seit einigen Jahren wurde unser liebgewordender Blog doch ziemlich vernachlässigt. Zwischenzeitlich habe ich mich mit dem Erstellen von Videos und dem Veröffentlichen auf Youtube beschäftigt. Ein Ergebnis könnt ihr hier sehen:




Aufgenommen mit der Actionpro X8. René

zu Besuch bei der Queen - eine Reise nach London

Diesen Sommer ging es nach London. Endlich die von Anja und Ben lang erwartete Städtereise. Montags ging es ab Berlin/Tegel los in Richtung London/ Heathrow.
Nun ja, zum Flug muss man nicht viel sagen, anderthalb Stunden und schon ist man auf der Insel. Unser Hotel lag in Blackfriars, damit fußläufig zum Zentrum und zur ein oder anderen Sehenswürdigkeit. Das Hotel "Premier Inn Blackfriars" können wir wirklich empfehlen, fast neu, genug Platz in den Zimmern und die Verpflegung für London echt gut. Die Aufbettung für Ben klappte super.

Nach der Ankunft ging es direkt mit den Sehenswürdigkeiten los, alles war ja im Voraus generalsstabsmäßig geplant. Den Anfang machte Madame Tussauds. Gemeinsam mit tausenden anderen Touristen haben wir uns durch die Gänge gequetscht. Einstimmiges Urteil nach der Besichtigung "...muss man nicht nochmal haben...".



Unweit des Hotels befindet sich die Millennium Bridge, die haben wir uns abends direkt angeschaut. An der Themse ist abends viel los. Restaurants und Straßenkünstler en masse.

 So, in den folgenden 4 Tagen ging es mit Sightseeing erst richtig los:

- Tower of London, Kronjuwelen
- Tower Bridge Experience
- Themse Rundfahrt nach Greenwich
- Nullmeridian
- London Eye
- Buckingham Palace
- Big Ben
- Picadilly Circus
- Trafalgar Square
- Hide Park
- Camden Town
- Bomber Command Memorial
- Essen bei Jamie Oliver in Covent Garden
und
- Sherlock Holmes in der Baker Street

Jeder darf jetzt mal sagen was ihm am besten gefallen hat:

Ben: London Eye und Camden Town
Anja: Sherlock Holmes und der Tower of London
René: Bomber Command Memorial und die Kronjuwelen im Tower

und was hat gar nicht gefallen?

Ben, Anja, René: Madam Tussauds und die komische Pizza bei Jamie Oliver.

Bomber Command Memorial
Camden Town

Picadilly Circus
Frühstück ;-)










Jamie Oliver Pizzeria
???
Sherlock Museum


schön aufpassen auf dem Tower







Tube Station Baker Street



Aussicht

Auf der Tower Bridge


Greenwich Park
Big Ben


Tower Bridge

Ansonsten sind wir U-Bahn und Bus gefahren, viel gelaufen und haben uns hier und da die Nasen an den Schaufenstern plattgedrückt. Wettermäßig hatten wir Glück, einen Nachmittag mal Regen ansonsten war sommerliches Wetter in London.


Alles in allem war es eine tolle Reise. Leider viel zu teuer um sie öfter zu machen. London hat noch so viel abseits der Touristenpfade zu bieten, es lohnt sich noch einmal wieder zu kommen. Nun kennen wir ja ein gutes Hotel und haben die Standard Sehenswürdigkeiten gesehen, so dass wir eine weitere Reise viel spontaner planen könnten. Als nächstes gibt es aber erstmal andere Orte zu entdecken.


Rechts sind neue Bilder zu sehen...! -->

Das beste am Angeln ....

ist der Kumpel, den du mitnimmst. Hinzu kommt natürlich die Natur, die Ruhe und die Entspannung vom Alltag.

Vor ein paar Tagen waren wir auf dem Großen Plessower See angeln. Sonntagmorgen um sechs ging es mit dem Ruderboot los. Benzinmotoren sind dort verboten. Ein unglaubliche Stille lag über dem See, die Natur schien noch zu schlafen. Tatsächlich hatten die Schwäne noch den Kopf unter dem Flügel. Nur ein Greifvogel versuchte, sich eine kleine Ente zu schnappen, sie konnte aber irgendwie entkommen.

Bis zum Mittag fischten wir alle Hotspots, die uns vorher verraten worden, ab. Wir ruderten einen Großteil des Sees ab. Obwohl wir ködermäßig (u.a. Lieblingsköder) alle Register zogen, konnten wir keinen Fisch ans Band bekommen. Das Wasser ist unglaublich klar, bis zu drei Meter Wassertiefe kann man reinschauen. Am Ufer machen sich viele Fadenalgen breit. Naja, alles in allem nicht so günstig, wenn man auf Raubfische aus ist.

Zu Mittag gab es dann am Ufer eine "Bud Spencer Gedenkpfanne" Bohnen, Bacon, Würstchen und Ei. Lecker!!!

Leider haben wir am Nachmittag nur noch einen fetten Sonnenbrand gefangen, mit Fischen war nichts los. Richtig dicke Silberkarpfen konnten wir auf dem Rückweg noch beobachten, sie schwammen mit dem Boot ähnlich wie Delfine.

Es hat trotzdem viel Spaß gemacht und wird in Kürze wiederholt.









Frühling in Schweden

Wie schon vergangenes Jahr, haben wir auch dieses Jahr Ostern in Schweden verbracht.
Allerdings war dieses Jahr Ostern gut 4 Wochen früher als letztes Jahr.
Dementsprechend war es doch recht frisch, obwohl zumeist die Sonne schien. Frei nach Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, haben wir trotzdem viel unternommen.

Highlight war die Kletterei runter nach Ladonien, eine sog. Mikronation innerhalb eines Naturschutzgebietes. Dort hat ein schwedischer Künstler gut versteckt unterhalb einer Steilküste Skulpturen aus Strandholz gefertigt. Der Abstieg ist wirklich beschwerlich gewesen, das ist aber noch nichts gegen den dann später wieder folgenden Aufstieg. Eine gute dreiviertel Stunde benötigt man schon um wieder oben anzukommen. Aber der Aufwand und das viele Schwitzen haben sich gelohnt. Geschwitzt haben nur die Großen, Ben ist natürlich wie ein Flummi überall rumgesprungen.


Nachdem wir uns vom Muskelkater erholt haben, waren wir ein paar Tage später auch noch an Anjas Lieblingsplatz in Schweden, der Steinküste von Hovs Hallar. Hier konnte man sich wohlfühlen, obwohl ziemlich kalter Wind wehte.




Zum Shoppen ging es dann noch nach Kristianstad, und nun gut Kaffee, Kanbule (Zimtschnecken) und viele andere Geschäfte zogen uns das Geld aus der Tasche ;-)



Auf dem Rückweg nach Deutschland sind wir dann noch bei Kommissar Wallander in Ystad vorbeigefahren. Bei herrlichen Sonnenschein konnten wir schön bummeln und am Ostseeufer die Füße in das kalte Meerwasser stecken.





Das war es auch schon, die Osterferien gingen viel zu schnell vorbei. Die nächste Reise nach Schweden ist schon geplant.

René 

Angeln in Norwegen auf der Insel Selbjörn - Fishing in Norway

im August ging es mit Kingfisher-Reisen nach Norwegen zum Angeln. Für mich war es eine Premiere, für meine Angelfreunde nicht. Sie waren schon einmal oder sogar mehrmals dort oben zum Angeln.
Zielort war die Insel Selbjörn in der Nähe von Bergen. Angereist sind wir mit der Fähre von Hirtshals (Dänemark) nach Bergen. Das dauert so ungefähr
17 Stunden. Von dort mussten wir noch ca. 1,5 Stunden fahren, wobei wir da nochmal eine Fährfahrt von ca 35 Minuten hinter uns bringen mussten. Insgesamt waren wir knapp 31 Stunden unterwegs.
Es ist schon ein ganz schöner Ritt dort hoch, nicht zu vergleichen mit dem kurzen Hopser nach Schweden rüber.
Die Unterkunft, die wir über Kingfisher gebucht hatten, war tip top, alles sauber, genügend Platz und direkt am Wasser. Jeder von uns vier hatte ein eigenes Schlafzimmer. Das ist bei den Schnarchsäcken eine gute Wahl gewesen ;-)
Im Keller befand sich ein gut ausgestatteter Filetierraum. Dort haben wir unsere Fänge gleich saubergemacht und eingefroren.




Am ersten Tag sind wir gleich nach unserer Ankunft rausgefahren, in den zwei Stunden die wir noch zur Verfügung hatten, haben wir ca. 50 Fische gefangen. Hauptsächlich Makrelen und Köhler (im Käpt´n Iglo- Deutsch = Seelachs). Das Abendessen war also gerettet. 
So ging es eigentlich die ganzen Tage weiter, Rekord war eine Ausfahrt mit 
118 Fischen. Makrelen, Köhler und vereinzelt mal ein Dorsch oder Pollack.

Die letzten zwei Tage haben wir gezielt auf größere Fische geangelt. Das heißt in größeren Tiefen zwischen 100 und 200m. Das ist mit dem leichten Gerät was ich dabei hatte, schon ganz schön anstrengend gewesen.
Generell habe ich mir die Angelei nicht so anstrengend vorgestellt. Man ist abends doch extrem kaputt vom ganzen Tag auf dem Boot. In den letzten Tagen waren wir ca. 7 Stunden auf dem Boot. Das ist richtige Arbeit, nicht so wie 
7 Stunden am See sitzen, Bier zu trinken und dabei nichts zu fangen.
Als Rute hatte ich eine von WFT mit 400 Gramm Wurfgewicht und als Rolle eine Penn Slammer 560 mit 380m 0,23mm geflochtener Schnur dabei. Beides hat mich nicht enttäuscht, die Rolle von Penn ist einfach genial. 

Das Angeln in größeren Tiefen hat richtig Spaß gemacht und war bei mir auch recht erfolgreich. Ich konnte zwei schöne Köhler überreden mal meinen Köder zu probieren.







Einer 73cm und der andere 56cm. Beide haben gleichzeitig auf die Beifänger gebissen. Schwarz/Weiße Gummimak.

Damit war ich Tagessieger und bin mit Urlaubssieger Fred (der hatte einen 73 Dorsch) gleichgezogen. Mein Köhler war mit 4 Kilo aber schwerer als der Dorsch von Fred.







Das Wetter war eigentlich die meiste Zeit sehr gut, Sonne und immer so um die 20 Grad. Zwei Tage hatten wir Regen, da sind wir aber trotzdem rausgefahren weil es nicht ganz so gestürmt hat, wie vorhergesagt. Für die Gegend war das Wetter wirklich top.

Die Landschaft ist echt krass. Berge und Felsen überall. Steine, Steine, Steine. Dafür ziemlich wenig Leute, das hat auch was. Die Natur hat mir wirklich gut gefallen und ist mit Schweden nicht wirklich zu vergleichen.



Alles im Allen hatten wir eine tolle Zeit die wir bestimmt noch mal wiederholen werden. Das nötige Kleingeld vorrausgesetzt, ganz billig ist die ganze Aktion nicht gewesen. Gerade die lange Fährüberfahrt ist nicht so preiswert.
Wenn Ben groß genug ist, fahren wir auch nochmal als Familie da hoch, nicht unbedingt um die ganze Zeit zu angeln, aber einmal öfter würden wir dann doch rausfahren. Nur da müsste Ben schon 12 oder 13 sein, denn auf so einem kleinem Boot muss man schon aufpassen und ein wenig Körperspannung mitbringen ;-) 

So das war es erstmal von mir zum Thema ...

Gruß
René 

...rechts in der Diashow sind Bilder vom Angeln ...



Ganz viele neue Aufbewahrungsmöglichkeiten

Ich nähe ja sukzessive weiter, und wie beim letzten Eintrag versprochen, gibt's heute die nächsten abgeschlossenen Projekte von mir.
 
Als erstes habe ich ein Kleenex-Sofa genäht, wieder vom "alles-selbstgenäht-Blog". Die Sachen von Eva gefallen mir wirklich gut, wie man wahrscheinlich langsam merkt. Auch diese Anleitung war, wie schon beim Loop, gut erklärt und ich das Sofa ging mir gut von der Hand. Es war ein Geschenk, und ist glücklicherweise auch gut angekommen! Und hier ist es:
 

Danach habe ich es dann geschafft, mein bisher langwierigstes Nähprojekt fertigzustellen, die Malady-Tasche auch von Eva. Den Schnitt habe ich von ihr bei Dawanda gekauft und dann ging es los.
Wahrscheinlich weil ich wirklich noch nicht viel Erfahrung habe, hatte ich größere Probleme damit, wie viel Stoff ich von welcher Sorte brauche. Dann gab es nochmal einiges Gefluche darüber, welche Sorte ich mit welcher Seite vorn wie zuschneiden muss. Aber am Ende (und nach ungefähr drei bis vier verschnittenen Teilen) war sie fertig, und ich finde, sie ist toll geworden!
Ich habe noch eine Innentasche mit Reißverschluss drin, und eine offene Innentasche sowie ein Karabiner-Bändchen für meinen Schlüssel. Sie ist auch robust, ich trage sie schon viel und sie macht es super mit - also wirklich ein gutes Ergebnis!


Und bis jetzt meine letzten kleinen Aufbewahrungen habe ich für die neuen Kamera und das iPad genäht, damit sie gut verpackt mit in den Urlaub kommen konnten.
Über das Wie ist auch einfach zu berichten, ich habe Filz in einer meiner Lieblingsfarben, einem knalligen Grau besorgt, und ihn einfach in die jeweiligen Formen genäht. Die Kamera-Tasche wird mit einem Magnet-Knopf verschlossen und die iPad-Hülle mit Klettverschlüssen. Dann noch ein paar Verzierungen besonders auf die iPad-Hülle drauf, und da sind die beiden auch schon:



So dann, das war es erst mal, wenn es wieder etwas Neues gibt, werde ich mich wieder melden! 
Gruß, Anja